Unterschied vom Barfußschuh zum herkömmlichen Laufschuh?

Die beiden größten Unterschiede von einem normalen Laufschuh zu einem Barfußschuh sind zum einen die Flexibilität und zum anderen die sogenannte Sprengung. Als Sprengung bezeichnet man die Erhöhung der Sohle im Fersenbereich im Vergleich zum Vorderfußbereich.

In der Vergangenheit konnte man beobachten, wie Laufschuhhersteller immer aufwendiger gestaltete Sohlen entwickelt haben. Von Gel-Sohlen über Luftkissen, ja sogar bis hin zu kleinen Sprungfedern im Fersenbereich. Der Ursprung in der Entwicklung dieser Dämpfungssysteme liegt darin, dass die Stoßenergie des Aufpralls beim Laufen abgefedert werden soll. So sollen Gelenke geschützt werden und zu große Belastungen für den Körper vermieden werden. Diese Entwicklung ist jedoch äußerst bedenklich. Durch aufwendige Dämpfungssysteme und immer steifere und stabilere Laufschuhe, werden die Muskeln, Sehnen und Bänder des Fußes nicht mehr ausreichend beansprucht. Dies führt wiederum zu einem zu schwachen Längsgewölbe des Fußes und fördert somit wiederum die Bildung von Fußfehlstellungen. Viele Läufer glauben Ihrem Körper mit diesen Dämpfungssystemen etwas Gutes zu tun. Es ist jedoch keine Lösung für das Problem von Knieschmerzen und Co., sondern verschleiert diese nur, bis die Probleme später noch größer werden. Man könnte fast meinen die Entwickler möchten, dass ihre Dämpfungssysteme die Aufgaben der Füße übernehmen.

>>> Barfußschuhe im Vergleich

 

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